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(Albert Einstein)
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: gelesen
Jacques Berndorf: Eifel Blues

Zusammenfassung:
Sigi Baumeister, u.a. Journalist eines großen Hamburger Magazins, wird von einem seiner Redakteure zu einem Mordschauplatz geschickt. Er soll unauffällig recherchiern, da wohl die Bundeswehr etwas unter den Teppich kehren will. Sigi, alles andere als unauffällig, wird erst mal ordentlich verdroschen....
Mein Fazit:
Ich habe Eifelblues ganz und gar unvoreingenommen auf mein Kindl geladen, einzig und alleine erhoffte ich mir einen tollen Krimi, in toller Landschaft mit einem taffen Ermittler.
Bekommen habe ich einen mutmaßlichen Spionagethriller, der am Ende doch nur :-, ein Eifersuchtsdrama ist....aber da kommt man nicht drauf.
Soviel BND, MAD und Verfassungsschutz, Bundesstaatanwaltschaft, eine Hauptstadt Bonn und LKWs aus der DDR verwirren das Gemüt.
Keine Frage, gut und spannend geschrieben, und ich finde es toll, das Baumeister mehr als einmal eins auf die Mütze kriegt..... aber ich finde das Buch hätte inzwischen andere Genre verdient: Urban Fantasy O:)
Denn das mag schon ein kurzweiliger Krimi sein, aber ein Krimi aus einer anderen Welt.
Nichts desto trotz lese ich schon im 2. Band Eifel Gold ... und der startet vielversprechend ohne Verwirrungen ;-)
Silly 27.01.2012, 09.34 | (0/0) Kommentare | PL
Seltsam zu lesen
Ich lesen auf meinem EReader ja gerade
dieses Buch ...
Und ich muß feststellen, es ist sehr seltsam ein Buch aus den Zeiten des kalten Krieges zu lesen. Ein Buch über Spinoage, Geheimdienste, Bundeswehr und DDR. Kalter Krimi Krieg mitten in der Eifel.
Very strange!
Silly 22.01.2012, 10.14 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
Rita Falk: Schweinskopf al dente
Zusammenfassung:
Beim Moratschek auf der Windschutzscheibe steht ein Morddrohung, nur leider hat es niemand ausser ihm gesehen ... bevor sie von der Sonne weggeschmolzen wurde
- in seinem Bett liegt ein Schweinskopf... den hat wenigstens der Eberhofer gesehen, bevor er wieder verschwindet, der Schweinskopf
Und deswegen zieht der Moratschek beim Eberhofer ein, so zwecks Personenschutz...
Der hält so fei gar nix von dem Spezl, denn der hört mit dem Eberhofer Papa so laut des nächstens die Beatles daß der Franzl da mal mit der Dienstwaffe durchgreifen muß - und kurz und knapp den Plattenspieler zu Kleinplastik schießt....
Mein Fazit:
Oh weia, wehe wenn er losgelassen - im dritten Band ist der Eberhofer Franzl noch respektloser, vulgärer und komischer als den den beiden ersten Bänden zusammen - und wird dafür auch noch befördert! Mit silbernen Sternen auf der Schulter lässt es sich noch besser ermitteln - auch wenn man von polizeiinternen Vorgaben gar nix hält, und alles so macht wie man es schon immer machte.
Der Krimi ist kurzweilig, fast sinnfrei, super lustig und spannend. Die einzelnen Figuren wachsen von Krimi zu Krimi - aber erwachsen werden sie. Und der Moratschek (seines Zeichen übrigens Richter) und der Papa sind zusammen ein echt hammerhartes Gespann.

Danke Frau Falk für einen weiteren erheiternden Eberhofer Krimi. Ich freu mich schon auf den nächsten und hoffe, dass der Franzl nix dem toten Chef zu tun hat ;-)
Silly 09.01.2012, 20.18 | (0/0) Kommentare | PL
Menno
jetzt schiesst der Eberhofer den Plattenspieler vom Vater zusammen, und was ist ???
Ich kann nicht weiterhören, weil ich in die Garage gefahren bin, und erst mal nicht weg wieder weg muß *grmpppf*

Silly 02.01.2012, 23.11 | (0/0) Kommentare | PL
Michael Linnemann: Rachezug I & II
Im Amazon Kindle Forum bin ich kurz vor Weihnachten auf einen Beitrag gestossen, in dem ein Autor Leseproben seines Thrillers verteilte .... daher erst einmal herzlichen Dank Herr Linnemann, für die beiden Teile Ihres ersten Romans.
Zusammenfassung:
An einem heißen Sommertag stolpert in Göttingen ein schwer verletztes Mädchen in das Wohnzimmer von Kriminalkommissarin Nora Feldt. Nora schafft es den Notarzt zu rufen und mit den Mädchen zu reden. ... ' Er ist noch immer hinter mir her!' kann es noch sagen, bevor ein Schuss fällt und das Mädchen tot zusammenbricht....
Es beginnt die Jagd nach dem Mörder, der noch weitere Mädchen auf dem Gewissen hat und im Blutrausch vor niemand halt macht....
Mein Fazit:
Serientäter gibt es auch in deutschen Thrillern, zumindest in diesem. Obwohl das Phänomen normalerweise ein typisch amerikanisches ist - hat es Michael Linnemann doch recht gut geschafft - einen nach Deutschland zu 'transferieren'.
Der Thriller ist spannend - keine Frage .... aber:
Leider fehlt den beiden Kommissare irgendwie nicht nur der Überblick über die fälligen Tätigkeiten, die jeder Kripo'ler eigentlich aus dem Effeff beherrschen sollte. Personenüberprüfung? Fehlt oder ist nur ansatzweise vorhanden!
Datenabgleich mit einem anderen Tatort? Wird nicht erwähnt!
Dafür gibt es einen Profiler, der nicht hilft. Weil er sich für den Täter zuständig sieht. Prima?!
Die Figuren, finde ich sehr gut durchdacht und auch sympathisch, wenn da nicht die Namen wären, die das muß ich gestehen finde ich furchtbar gewählt. Frau Feldt und Herr Korn. Öhm - ich hatte ständig das Lied 'ein Bett im Kornfeld' im Sinn beim Lesen. Dazu die private Problematik von Nora Feldt - deren Lebenspartner eine ziemliche Zicke ist - ließ mich den Liedtitel noch weniger aus dem Kopf kriegen.
Beide sind ziemliche Softies, und kommen einem ein bißchen unbedarft und teilweise unlogsich vor - so als hätten sie gestern erst mit der Polizeihochschule abgeschlossen und noch keine Ahnung von der Materie. Es geschehen Fehler über Fehler - und am Ende endet alles in einem Blutbad. Dabei ist es so offensichtlich wer der Täter ist (war mir am Anfang von Teil 2 ganz schnell klar)... wenn die nur mal ordentlich ermittelt hätten :-\
Wie erwähnt: wirklich spannend und kurzweilig geschrieben, aber leider in der Ermittlung recht fehlerhaft. 
Silly 01.01.2012, 16.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Andreas Föhr: Karwoche (Wallner/Kreuthner 3)

Zusammenfassung:
Kreuthner ist los! Mit 150 Sachen rast er hinter seinem Kumpel eine Passstraße runter.... Dumm nur, das genau da Kommissar Wallner auf der Gegenspur fährt. Um aus der Not eine Tugend zu machen, entschließt sich Kreuther schnell zu einer Verkehrskontrolle am Fahrzeug seines Kumpels. Dass der nun aber eine Leiche im Kofferraum rumfährt - ist selbst dem nicht klar.
Mein Fazit:
Wehe wenn er losgelassen! In diesem dritten Wallner/Kreuthner- Buch von Andreas Föhr, geht es hauptsächlich um "bayrisch-anarchistischen Kollegen" Kreuthner. Kreuthner, der generell nicht das macht, was sich für einen Polizisten gehört. Kreuther, der doch sehr viel Kontakte zur Miesbacher 'Unterwelt' hat - und das nicht im polizeilichen Sinne. Kreuthner, der alles gut meint - und sich leider der Konsequenzen nicht immer bewußt ist. Kreuthner halt.
Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, was Andreas Föhr aus Kreuthner Irrungen und Wirrungen macht. Wie er es schafft Kreuthner trotz allem als die Person hinzustellen, die die wichtigsten Punkte im Fall klärt - und trotzdem die Komik der Person aufrecht zu erhalten.
~~~~ da fehlt noch was .... ~~~~
Silly 28.12.2011, 12.26 | (0/0) Kommentare | PL
Gewonnen!
Ihr erinnert Euch an meine Rezi:
?Dann ist gut!
Auf jeden Fall ist mir kurz darauf auf Gesichtsbuch Henning Bröhmann über rowohlt über den Weg gelaufen.... und 'er' hatte ein Gewinnspiel im Angebot, an dem ich nicht ohne mitzumachen vorbeikam.... also habe ich die Gewinnfrage beantwortet und tja, ich habe gewonnen... eine Kiste Wein ... naja eher eine halbe Kiste Wein - denn: bei uns am Bodensee beinhalten Weinkisten 6 Flaschen und nicht nur 3
- aber ich will mich keinesfalls beschweren. Im Karton, der pünktlich zu Heilig Abend bei mir ankam, fand ich wirklich lecker, fruchtigen - aber denoch trockenen fränkischen Bröhmann Riesling vom Weingut am Stein.
Silly 26.12.2011, 10.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder (Wallner/Kreuthner 1)

Zusammenfassung:
Im Eis des Spitzingsees wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Es trägt ein goldenes Brokatkleid und wurde ermordet. Der Mörder steckte eine Plakette in den Mund des Kindes, auf dem ein Berg und die Zahl 1 steht. Kommissar Wallner und sein Team stehen erst einmal vor einem Rätsel. Als dann das zweite Mädchen ermordet wird, beginnt das Ermittlerteam zu rotieren ....
Mein Fazit:
Andreas Föhr hat mit 'Der Prinzessinnenmörder' ein tollen, spannenden Erstlingsroman abgeliefert.
Zu Beginn des Hörbuchs hatte ich ein paar kleine Probleme in das Buch zu kommen, da die Geschichte erst einmal Bezug auf Geschehnisse vor 15 Jahren nimmt. Nach und nach verwebten sich aber die einzelnen Fäden und geben ein komplexes Krimibild ab - das auch sehr gut nachvollziehbar war.
Gut gefallen hat mir Manfred, der Großvater von Kommissar Wallner. Er ist herrlich schräg drauf, und bringt den Hörer (Leser) immer wieder schmunzeln - ganz anders als sein Enkel, der irgendwie seltsam 'drauf' ist. Eigenbrödlerisch und zurückhaltend mach er ein etwas komische Figur - nichts desto trotz ist er aber wirklich sympatisch, bequem bayrisch. Der Streifenpolizist Kreuther, durch dessen heldenhaften Einsatz mit einem Brett die ganze Geschichte ein Ende nimmt - macht für mich den Eindruck eines alten Mannes. Eines Mannes mit viel Lebenserfahrung, Berufserfahrung der sich aber auch, weil er meint es besser zu wissen, ich gerne mal über Befehle hinwegsetzt oder sich eigene Anordnungen gibt. Ein komplett falscher Eindruck, wie ich zugeben muß.... den Kreuther ist 38 Jahre alt und strotzt gerade so von dem 'ich bin eher einfach strukturiert -Gen'. Aber diese Kombination aus Wallner, Kreuther und Opa Manfred legt einen flotten Krimi auf's Parkett, der absolut empfehlenswert ist.
Silly 23.12.2011, 12.31 | (0/0) Kommentare | PL
S.J. Watson: Ich. darf. nicht. schlafen.

Zu meinem Geburtstag habe ich einige Gutscheine für eines der Büchergeschäfte in der Stadt bekommen, die ich natürlich gleich mal eingelöst habe. Ich. darf. nicht. schlafen ist eines der Bücher, die ich mir gekauft habe.
Zusammenfassung:
Christine wurde von einem Auto angefahren und nun lebt sie von Tag zu Tag ohne zu wissen, was sie am Tag zuvor getan hat. Jeden Morgen muss sie auf's neue herausfinden, dass sie mit Ben verheiratet ist und außerdem schon 47 Jahre alt ist und nicht 25... Jeden Tag auf's neue ruft ein ihr unbekannter Psychiater an und gibt sich als ihr Therapeut aus. Die beiden treffen sich und Dr. Nash erzählt ihr von ihrem Tagebuch, dem Tagebuch durch das sie sich erinnert.
Mein Fazit:
Ich. darf. nicht. schlafen ist eine leicht zu lesende Lektüre. Kurz und unkompliziert wiederholt der Autor für seine unter Amnesie leidene Hauptprotagonistin immer wieder aufs neue alle wichtigen Informationen - und er wiederholt sie nicht nur für Christine sondern auch für mich, den Leser.
Man liest und liest und denk - ja heute passiert mal was ... aber leider, leider passiert im Heute nichts. Denoch: das Buch ist nicht langweilig. Heute passiert ein bißchen mehr als im gestrigen heute - und im morgigen heute passiert wieder etwas eine Nuance anders.
Irgendwann kommt man aber definitiv an dem Punkt an, da will man nur noch das heute etwas passiert - und es passiert. Vollkommen unerwartet entwickelt sich die bisherige Erzählung wirklich noch in einen Psycho'dings'. Denn Christine schafft es immer wieder sich an vergangenes zu erinnern... und darin lauert die Gefahr - denn nichts ist wie es ihr tag-täglich erzählt wird.
Auf dem Buch steht Thriller, innen im Buch Psychothriller. Ich weiß ja nicht wie der Verlag Thriller und Psychothriller definiert. Aber ein Thriller bringt Spannung mit sich, macht einen gierig darauf wie es weitergeht. Das fehlt Ich. darf. nicht. schlafen. komplett. Keine Rede das Buch ist interessant aber Spannung??? Weitgefehlt. Und nur weil am Ende vielleicht Christines Leben auf dem Spiel steht sollte man nicht gleich einen 'Thriller' daraus machen.
Wenn ich Punkt vergeben würde, dann 7 von 10 - tu ich aber nicht
Silly 22.12.2011, 09.33 | (0/0) Kommentare | PL
Dietrich Faber: Toter gehts nicht

Ein paar Tage auf dem Sofa machten es mir möglich, dieses Buch mal eben schnell fertig zu lesen ... okay, gut ich wäre noch viel schneller fertig geworden, wenn ich nicht soviel in die elektronische Großmutter geschaut hätte.... aber nur lesen ist ja auch langweilig ;-)
Zusammenfassung:
Henning, seines Zeichens Kriminaloberkommissar wird an Fasching zu einem Mordfall gerufen. Der Tod liegt tot hinter dem Feuerwehrgerätehaus. Toter gehts einfach nicht.
Henning, ist seines Zeichens aber auch verheiratet mit Franziska und hat zwei Kinder, Melina pubertäre 14 Jahre alt und Laurin, 5 Jahre alt, bettnässender Vorschüler. Mit von der Partie ist außerdem der ständig furzenden Familienhund, genannt Berlusconi.
Tja, und da das Leben in Hessen alles andere als gerecht ist, hat Henning, als er vom toten Tod zurückkehrt seine Kinder und den Hund an der Backe.... weil das Frauchen auf und davon ist.
Mein Fazit:
Als ich mir das Buch Mittwoch gekauft habe, dachte ich an einen deutschen, genauer an einen hessischen Krimi - in dem es primär um die Aufklärung des Mordes rund um den toten Tod geht.
Heute, Sonntag, denke ich: weit gefehlt - in diesem Buch geht es nur terziär im die Aufklärung des gewaltsam zu Tode gekommenen Todes, hier geht es primär und auch sekundär um die Probleme die Henning, generell mit sich selbst und durch das 'Weglaufen' seiner Frau hat. Der Mann könnte einem leid tun, aber eigentlich genau genommen ist er an der Misere zu 50 % beteiligt. Also bitte kein Mitleid mit dem Protagonisten!
Der Mann ist eine Memme durch und durch - was er auch selber weiß - aber nichts dagegen unternimmt. Daher ist es voll verständlich, wenn Franziska sich einfach mal eine Auszeit gönnt ... denn nichts ist am Ende mehr so wie es den Anschein hatte. Denn irgendwie hat doch alles mit dem toten Tod hinter dem Feuerwehrhaus zu tun. Auch wenn der wirklich nur die dritte Geige das Keyboard spielte.
Die Abgründe die sich in den hessischen Dörfern auftun tragen ihren Teil zum Amüsement beim Leser bei....
Dietrich Faber hat seine Sache in seinem Debüt wirklich gut gemacht. Er schreibt witzig, spritzig und voller Elan. Läßt seinen Kommissar in der Sauna auch mal ganz textilfrei sein - so wie er am Ende auch irgendwie befrei wirkt.
Sehr lesenswert!
Silly 13.11.2011, 12.34 | (0/0) Kommentare | PL






